Zwickau und Israel – ein persönlicher Blick auf Geschichte und Gegenwart am 06.10.

veröffentlicht am: 05.10.2026

Das Kulturamt informiert:

Alt-Oberbürgermeister Rainer Eichhorn hält Vortrag ins Robert-Schumann-Haus

Anlässlich des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen referiert Zwickaus Alt-Oberbürgermeister Rainer Eichhorn am morgigen Dienstag, dem 6. Oktober 2026 um 17 Uhr im Robert-Schumann-Haus über die Geschichte der Juden in Zwickau. Begegnungen, Gespräche und Erlebnisse mit ehemaligen Zwickauer Juden und ihren Nachfahren stehen im Mittelpunkt seiner Ausführungen.

Seit seiner Amtszeit zwischen 1990 und 2001 bis heute pflegt Rainer Eichhorn ein besonderes Verhältnis zu den ehemaligen Zwickauer Juden, die in der NS-Zeit aus ihrer Heimat vertrieben oder verschleppt wurden. Eichhorn reiste bereits etliche Male nach Israel, wo er Nachfahren der ehemaligen Zwickauer traf. In seinem Vortrag lässt er seine Zuhörer an diesen zahlreichen ganz persönlichen Eindrücken teilhaben. So werden zudem erstmals bislang noch nicht veröffentlichte Bilder des neu entstandenen Schocken-Gebäudes gezeigt.

Der Eintritt ist frei. Es wird jedoch um eine Voranmeldung telefonisch unter 0375 834551 (während der Öffnungszeiten der Priesterhäuser Di-So 11.30 bis 17 Uhr) oder per E-Mail (immer) unter priesterhaeuserzwickaude gebeten. Karten sind im Museum Priesterhäuser erhältlich oder können am morgigen Abend direkt vor der Veranstaltung im Robert-Schumann-Haus abgeholt werden.

2026 findet das Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen statt. Auch Zwickau ist mit einer Reihe von Veranstaltungen auf Spurensuche. Bis zum 9. November 2026 informiert die Sonderausstellung Erinnerns_Wert. Jüdische Spuren in Zwickau über jüdisches Leben und jüdische Kultur in Zwickau. Die Wanderausstellung Festgehalten. Verschleppt in Deutschland 1938–1945 thematisiert das Schicksal hunderttausender Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus aus dem Deutschen Reich verschleppt und zur Zwangsarbeit gezwungen wurden. Diese ist noch bis 17. Oktober 2026 in den Priesterhäusern zu sehen.

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