Vor zwanzig Jahren ...

veröffentlicht am: 08.03.2019

Vor zwanzig Jahren wurde der erste Spatenstich für den Ergänzungsbau der Priesterhäuser gesetzt - ein wichtiger Meilenstein für die Sanierung dieses Denkmal-Ensembles, das einst schon fast zu verfallen drohte.

Das älteste Priesterhaus entstand 1264, bereits 1466 bestand das Ensemble in seiner heutigen Grundstruktur. Bis 1880 blieben die Häuser in kirchlichem Besitz. Dann gingen sie in kommunales Eigentum über und wurden bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts als Wohnbauten genutzt. Erste Sanierungsabsichten kamen nicht über eine Notsicherung heraus.

Anfang der 1990er Jahre eröffnete sich schließlich die Möglichkeit, Förderprogramme von Bund, Land und der Deutsche Stiftung Denkmalschutz zu nutzen. Aufgrund der geplanten Nutzungen als Museum entstand der Ergänzungsbau an der Peter-Breuer-Straße, der die technischen Anlagen aufnehmen sollte, die Ausstellungsfläche erweiterte und Platz für eine Gaststätte mit eigener Brauerei bot - das Bauhaus Zwickau. Der erste Spatenstich erfolgte am 8. März 1999. Am 9. Mai 2003 konnten die Priesterhäuser schließlich eröffnet werden. Damit endete eine rund zehn Jahre dauernde komplizierte Rekonstruktion.